Hallo! Wie schön, Euch hier alle wieder / noch anzutreffen!

Ist es wirklich schon so lange her, daß wir uns hier begegnet sind?! Man sagt ja, die Zeit eile ‚gefühlt‘ immer schneller dahin, je älter man werde. Und eine Erklärung dafür sei, daß man immer weniger Situationen und Dinge zum „ersten Mal“ erlebe. Sondern daß fast alles Wiederholung von bereits oft Erlebtem ist…

Hm. Meine Zeit ist gerast, obwohl mich durchaus auch „Neues“ beschäftigte und meine Zeit zum Teil nahezu total ausfüllte.

Wenn Ihr zuhören  wollt, erzähle ich Euch gerne mal ein bißchen von den für mich eindringlichsten Geschehnissen der letzten Monate. Aber ich würde mich sehr freuen, auch von Euch zu hören, was sich so in Eurem Leben ereignet hat…

So als wenn man sich nach längerer Abwesenheit mal wieder zum Kaffeeklatsch trifft…

Der Tee ist fertig. Lasst uns ein wenig gemütlich plaudern! Bild 100618

Mein  „neuer“ / letzter Job

Was hat mich in den letzten Monaten alles beschäftigt und von meinem Blog und Euch ferngehalten?

Nun, zum Beispiel der wahrscheinlich allerletzte Job meines Arbeitslebens. Dieser  war ursprünglich nur als Aushilfe bei Freunden in deren kleiner, feiner Versandfirma für schöne Dinge gedacht. Aber im Handumdrehen war ich wieder zuständig für die Kollektionen, die Katalogkonzeptionen….

…für Gartenfotografie (hier bei der berühmten Chelsea Flower Show in London) …

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…für das Styling im Fotostudio…

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…für Magazin – Layout und Texte…

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Und ganz zum Schluß erarbeitete ich mir dann noch , wie man  Online-Magazine programmiert und produziert…und wie man jeden Artikel darin in einen Internet Shop verlinkt und in die Lagersoftware integriert…Echt viele neue Lernprozesse und ganz hübsch viel Arbeit auf meine nicht mehr ganz so taufrischen Tage!

Hier der Titel des wahrscheinlich letzten sommerlichen Bestellmagazins ( jedenfalls zumindest in diesem Leben), das ich gestalten durfte!

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Facebook oder nicht Facebook

Mit Facebook hatte ich eigentlich nichts am Hut. Aber unser Freund / mein Chef meinte, eine Firma müsse heutzutage einfach für ihre KundenInnen auch auf FB präsent sein. Nun gut. Gestalten wir also für die Firma COUNTRY CHARME einen Facebook-Auftritt. Und wer bitte macht es? Das wäre doch definitiv eine schöne Aufgabe für Christel! Uff…

AdministratorIn einer Firmenseite, so lernte ich als Nächstes, kann man bei Facebook nur sein, wenn man dort auch eine  Seite als Privatperson hat….Also hatte ich nun zwei FB Auftritte zu betreuen…

Und die Informationswelten von FB stürzten ebenso über mich herein, wie das zu erwerbende technische know-how…

Inzwischen haben wir uns aneinander gewöhnt, Facebook und ich. Und wer mal schauen möchte, hier sind meine beiden aktuellen Titelbilder („header“) bei FB:

Über die COUNTRY CHARME Seite bei Facebook wacht ein zauberhaft verschneites, höchst romantisches Landhaus in  Schweden:

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Und das Titelbild meiner „Christel Plasa“ FB  Seite ziert derzeit die ebenfalls hochromantische, winterlich verschneite Burg Hohenzollern in unserer Nähe:

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Meine „Facebook-Katzen“

Schon viele Jahre hatte ich mich immer wieder um heimatlose, schwäbische Streunerkatzen gekümmert. Und zwei ehemalige besondere Notfälle teilten seit längerem unseren Haushalt.

Aber auf das Ausmaß an Tierelend, das mit Facebook ins Haus kam, war ich kein bißchen vorbereitet. Überall in unserer EU unerwünscht geborene, ausgesetzte , mißhandelte Katzen und Hunde kosteten mich viele Kummertränen und im Nu war ich – das Elend in FB war definitiv schuld – um vier Katzen reicher.

KETTY vom Schwarzen Meer

Im Sommer 2014 kam zuerst die damals 4 Monate alte Bulgarin KETTY. Sie war mit wenigen Wochen mutterlos und verletzt von einer mitleidigen Seele auf der Straße in der Großstadt Varna gefunden worden.

Und dann saß sie wochenlang in einem Käfig in einer Tierklinik und ihre Retterin suchte per FB ein Zuhause für das Kätzchen. Niemand wollte die Kleine, wohl weil ihr verkrüppeltes Vorderbeinchen abschreckte. Jeden Tag schaute ich auf FB nach, man suchte immer noch verzweifelt ein Zuhause für Ketty…bis ich es nicht mehr aushielt…P1110202Das Baby Ketty kam an, ein zartes, aber selbstbewußtes und kapriziöses kleines Geschöpf. Und Ketty  ist die zärtlichste und gleichzeitig keckste meiner Katzen geworden. Wenn Ihr mögt, werde ich Euch irgendwann mehr über sie erzählen. Heute will ich Euch erst mal den weiteren Familienzuwachs vorstellen…

Piroschka ‚PIRI‘ & SARAH aus Ungarn

Weil ich schnell merkte, daß unsere beiden Familienkatzen zu alt und gesetzt als Spielkameraden für den Wildfang Ketty waren, adoptierte ich ganz bald nach Kettys Einzug die ebenfalls über FB angebotene etwa gleichaltrige Piroschka.

Die Kleine war, ebenso wie die angeblich 2 Jahre alte Sarah, angeblich in einer P1110997 angeblichen ungarischen Tötungseinrichtung in Lebensgefahr. Ich bezahlte nicht wenig Geld, um die beiden vor diesem Schicksal zu ‚retten‘.

In diesem Fall bin ich in meiner damaligen Naivität definitiv auf Lügen und Geschäftemacherei hereingefallen…. Ich lernte, daß ein gesundes  Mißtrauen und kritisches Hinterfragen auch oder gerade bei herzzerreißenden Geschichten sinnvoll sein können…

Schwamm drüber. Entscheidender ist, daß die Ungarinnen bei mir  längere Zeit in Quarantäne bleiben mußten, ich auf die Schnelle einiges über diverse Behandlungen von Katzen lernen mußte und daß dann die beiden geplanten ‚Spielkameradinnen‘ Ketty und Piroschka sich überhaupt nicht leiden konnten und sich leider auch heute, nach über 2 Jahren, noch  nicht wirklich riechen können.

Leider sind zwar Ketty und Piri erwachsen geworden , ohne auch nur annähernd ‚beste Freundinnen‘ geworden zu sein.  Dafür hängen Piroschka und Sarah sehr aneinander, was den Ausschlag dafür gab, daß auch Sarah bei uns blieb.

EMMA aus Rumänien

Im Winter 2015 wurde ich auf FB auf den Hilferuf einer jungen Rumänin aufmerksam, die eine offenbar kranke und schwache Katzenmutter mit ihren Neugeborenen gefunden hatte. Die arme, mutmaßlich trächtig ausgesetzte Katze hatte ihre sechs Babies neben einer belebten Straße bei Minusgraden mitten im Schnee geboren…

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Auf Facebook findet man in solch einem Fall zum Glück immer liebe, mitleidige Menschen, die helfen. Im Handumdrehen konnte so Emma mit ihren Babies in einer Tierklinik in Sicherheit gebracht und ihre Lungenentzündung konnte erfolgreich behandelt werden.

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Emmas zauberhafte Babies wuchsen und gediehen und fanden alle über Facebook schnell Familien, die sie aufnehmen wollten…

11015884_838605872873156_83090096_nMama Emma wurde von den Tierärzten auf etwa 3 Jahre geschätzt. Und sie sollte unter keinen Umständen zurück auf die Straße. Aber leider ist das Interesse für erwachsene Katzen in der Regel nicht gerade groß. Auch für die von ihren Retterinnen als ungewöhnlich fürsorgliche und hingebungsvolle Katzenmutter beschriebene Emma bot niemand ein Zuhause an…

P1140505Emma hatte mein Herz von Anfang an auf besondere Weise berührt. So kam sie im Juli 2015 den langen Weg vom rumänischen  Constantia am Schwarzen Meer zu uns ins Schwabenland. Lady Emma, die sanfteste, verträglichste Katze, die ich kenne, hat sich diskret und geräuschlos in unseren Haushalt eingefügt und mit diplomatischer Zurückhaltung von Anfang an ein gutes, friedliches Verhältnis mit allen unseren eigenwilligen kätzischen Bewohnern erreicht. P1140174 Emma liebt jetzt im Winter weiche Kissen und schaut gerne aus dem Fenster. Aber in den kalten Schnee draußen vor der Tür…brrr… da setzt sie definitiv keinen Fuß!

Kennt Ihr „die Weihnachtsfrau“ ?

Kleiner Scherz…Natürlich könnt Ihr diese Dame gar nicht kennen! Denn noch ‚wohnt‘ sie sozusagen völlig inkognito bei mir…Und obwohl sie eine großartige Frau ist, die sich trotz ihres bewegten Lebens stets ihr freundliches und liebenswertes Wesen bewahrt hat, hat sie mich definitiv doch ziemlich auf Trab gehalten und letzthin fast den größten Anteil meiner Zeit beansprucht. Deshalb darf sie hier in meinem Bericht der Vollständigkeit halber nicht fehlen…

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Ich rede in Rätseln? Dann rücke ich mal heraus mit meiner Beziehung zu dieser geheimnisvollen Unbekannten….Ich habe ja schon immer gerne mit Sprache jongliert. Gemeinhin ‚Schreiben‘ genannt. Stets den längsten Schulaufsatz von allen, Geschichten, Gedichte. Später dann beruflich Artikel für Gartenmagazine, Gebrauchstexte. Und immer wollte ich gerne mal einen richtigen Familienroman schreiben, formierten sich Geschichten und Figuren in meinem Kopf. Aber immer gab es auch Familie, Firma, Jobs , Termine, Pflichten. Zu wenig Zeit. Das Übliche halt.

Aber nun habe ich die Lebensgeschichte der „Weihnachtsfrau“ , ihrer Familie , und was das alles mit Weihnachten zu tun hat und was schon lange alles in meinem Kopf herumschwirrte, fast fertig aufgeschrieben.

Ich denke, wenn Weihnachten das nächste Mal naht, dann werde ich Euch mit Vergnügen meine „Weihnachtsfrau“ ganz konkret vorstellen können…hoffe ich jedenfalls…drückt Ihr mir bitte die Daumen? Danke!

Aber jetzt genießen wir wohl erst einmal noch den Winter. Und freuen uns dann auf die ersten Vorboten des Frühlings!

SPRING_2006_50_02Und nicht vergessen, mir bitte auch zu erzählen, was Ihr so getrieben habt!

Mit ganz herzlichen Grüßen

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10 comments

  1. Was, hier geht es wirklich weiter?! Ich habe eben zufällig mal wieder Deinen Link in meiner Katzenstatistik gesehen 😉 Leider habe ich nach ein paar Kommentaren zu unseren Katzenkindern nun gar keine Zeit mehr mich in der Blogwelt rumzutreiben und Deine Posts zu lesen. Aber ich lasse mal einen lieben Gruß hier und komme die Tage wieder!
    LG Silke

    • Hallo Silke, zumindest habe ich vor, mich hier mal wieder zu bewegen, nachdem einige andere Aufgaben aus meinem Leben verschwunden sind…Jetzt mache ich gerade erst mal wieder ausführliche Blog-Leserunden und habe mich dabei auch in den Stand bei Euren grauen Lieblingen eingelesen. Euer Verlust tut mir sehr leid. Und ich weiß ja auch, daß man unweigerlich jedesmal mit einer Narbe mehr zurückbleibt…Aber ich finde es wunderschön, daß Eure kleine Maus so ein langes, von Eurer Liebe (die aus jedem Deiner Worte spricht!) erfülltes Leben bei Euch haben durfte…Und die Zukunft mit den quirligen kleinen grauen Mädchen verspricht ja aufregend und allerliebst zu werden. Ich freue mich schon auf Deine einfühlsamen Berichte!

  2. Liebe Christel,
    wie schön, ich habe bei FB entdeckt, dass du wieder „da“ bist! Und ich freue mich sehr darüber! Gerührt habe ich deine Katzengeschichten gelesen – ich kann dich gut verstehen, denn mein Herzerl könnte auch immer zerfließen angesichts von Tierleid-Geschichten. Ich darf sie mir daher gar nicht zu oft und zu intensiv ansehen, denn auch wir hätten sonst eine Katzenpension – und das würde vor allem unserer alten Nina nicht behagen; die hat schon von Maxwell ausreichend die Schnauze voll. Mein Mann ist auch der strikten Auffassung, dass zwei Katzen genug sind. Hut ab vor dir, die du so vielen armen Seelen ein Zuhause gibst – egal ob sie sich vertragen oder nicht. Du hast eine spannende Zeit hinter dir – und Dank der Weihnachtsfrau auch VOR dir, wie ich sehe! Also drücke ich dir die Daumen für ein gutes Vorankommen und Gelingen der Geschichte! Meine Zeiten waren ebenfalls wild bewegt, aber das alles würde jetzt hier viel zu weit führen. Einiges davon gibt‘ s in meinem Blog zu lesen, vielleicht hast du ja ab und zu mal reingeschaut oder tust das mal wieder – würde mich sehr freuen!
    Herzliche Grüße und liebste Miezenkrauler, Traude

    • Hallo liebe Traude! Oh ja, ich bin immer mal wieder bei Dir vorbeigeschlichen…sozusagen inkognito, weil mir einfach die Zeit zum Kommentieren fehlte. Alles oder nichts kommentieren war dann meine Regel, um keinen falschen Eindruck zu erwecken, mir hätte nur manches gefallen…denn es hat mir ja immer alles bei Dir gefallen! Wir sehn uns…

  3. Schön dich zu lesen …
    Liebe Grüße Christiane Wölfel

  4. Hallo Christel,
    ich habe einen 850 qm kleinen Garten, ein altes selbst renoviertes Fachwerkhaus mitten drin, einen lieben Mann und keine Kinder. Lange Zeit gab es auch verschiedene Katzen im Haus und im Garten, die nur gefüttert wurden. Als die Letzte eingeschläfert wurde, stand für mich eigendlich fest, das war es jetzt mit Katzen. Wir sind viel unterwegs, auf Garten- oder Radurlauben. Immer die Nachbarin um Hilfe bitten wollte ich dann nicht mehr.
    Im August 2016 ereilte mich dann aber wieder eine Katzenbegegnung. In unserer Nachbarschaft wohnt eine Familie, die sich zwar Katzen anschaffen, sich dann aber nicht mehr kümmern. Die letzten beiden Draußenkatzen waren auch von denen….

    • Guten Morgen Christine, die Schilderung Deines Zuhauses klingt sehr idyllisch! Klar, daß sich dort immer wieder mal heimatlose Katzen einfinden…geht mir hier auf dem Land ja genauso…Und ja, den Konflikt zwischen dem Wunsch nach Ungebundenheit und der Fürsorgebedürftigkeit von Haustieren kenne ich auch…

  5. Irene Bendhiba

    Liebe Christel,
    Sehr schöne Bilder,ganz mein Geschmack.
    Die Geschichte Deiner Katzen hat mir auch gut gefallen.
    Emma ist eine ganz Süße❤
    Liebe Grüße Irene

    • Hallo Irene, danke für Deine lieben Worte und Grüße! Einen schönen, sonnigen Sonntag (hier jedenfalls ist er eiskalt, aber sonnig) wünsche ich Dir

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